Boule

Ungeschriebene Bouleregeln

Die Boulekugeln wiegen rd. 700 Gramm und können somit erheblichen Schaden anrichten. Daher nicht durch Spielfelder laufen und achtsam werfen. Und KEINE FLASCHEN auf dem Boden abstellen, da niemand gern in Scherben spielt.

BoulespielerInnen konzentrieren sich, wenn sie im Kreis stehen. Wildes gestikulieren und überraschende Bewegungen stören hierbei. So dass die Menschen, die auf der Bande sitzen, gebeten werden hierauf Rücksicht zu nehmen.

Unsere "Conny" ist neue Schiedsrichterin

Berlin, 24.03.26

Am 21./22. Februar fand  im Clubhaus des Club Bouliste de Berlin in Tegel das Auftakttreffen der Schiedsrichter statt.

Die Beteiligung war lt. Schiedsrichterwart erfreulich, die Diskussion offen, präzise und engagiert.

Weiterhin fand auch der Schiedsrichterlehrgang für lizensierte Spielerinnen und -spieler statt. Mit dabei war auch unsere Constanze "Conny" Döring vom SSC. Auf der am Sonntag abschließenden Prüfung bestanden neben Frennzy Besser (CBdB) und Tim Wagner (Boule Devant) auch Conny. Dazu allen Herzlichen Glückwunsch. Das Foto zeigt v. links vorn T.Wagner, U. Besser, C. Döring, hinten C. Jaenicke (DPV-Schieri-Ausbilder) und B. Sowa (Bayern).   Foto: LPVB

Zoey wird Tagessiegerin

Berlin, 26.01.26

Am Wochenende wurde Zoey mit 10 Punkten Tagessiegerin bei der "Pyramide" in Schönwalde-Glien. Die Pyramide (oder Rangliste) zeigt an, welche/r Spieler/in sich aktuell auf welchem Platz befindet. Ziel ist es, die Nummer 1 zu werden. Ausgangspunkt für die Platzierung sind die Turniere, die zweimal im Jahr ausgeführt werden: im Frühjahr und im Herbst. Die Punkte, die in einem Turnier gesammelt werden bilden die Basis; dazu kommen noch i.d.R. 20% von den erreichten Punkten aus der laufenden Saison. In der laufenden Saison kann der Punktestand jeden Sonntag (3 Spiele) verbessert werden

Aus nach der Vorrunde

CBdB-Montelturnier 2025

Berlin, 29.09.25

Beim Montel-Turnier des CBdB in Tegel war für Ilka Püschner (Archivbild) vom SSC und Michael Korn (CBdB) leider schon nach der Vorrunde Schluß. Ein 13:12 Sieg gegen Brice Meunier und Doris Frey (CBdB) im letztem Spiel reichte nicht mehr fürs Weiterkommen. Sieger des Turniers wurden Faniry Razafindrazaka und Louis Stéphanoelson Andriamasy (BdB).

SSC-Ligaschluss am 30. August

Berlin, 14.08.25

Vom Sportausschuss wurde für die 3. Pétanque-Liga beschlossen, dass am letzten Ligawochenende am Samstag (30.8.) 3 Begegnungen gespielt werden (also die letzten beiden regulären Begegnungen plus die erste Begegnung der Aufstiegsrunde) und am Sonntag (31.8.) dafür nur 2 Begegnungen gespielt werden (also die letzten beiden Begegnungen der Aufstiegsrunde). Dies Betrifft nur die 3. Liga, da sie aufgrund der 10 spielenden Teams mehr Begegnungen hat als die

1. + 2. Liga. Für den SSC ist also am 30.8. nach 2 Spielen Schluß, weil sie sich nicht für die Aufstiegsrunde qualifiziert haben. Gegner sind Au fer Schöneberg II und Boule 36 Kreuzberg II.

Viertelfinale verpasst

Großer Preis von Berlin 2025

Berlin, 21.07.25

Am Wochenende wurde in Tegel um den Grand Prix Berlin gespielt. Samstag im Triplette und Sonntag stand Doublette auf dem Programm. Ilka Püschner (SSC) spielte zu sammen mit Michael Korn (CBdB). Über 120 Teams gingen Sonntag an den Start. Leider gelang beiden kein Sieg und verpassten somit leider das Viertelfinale im D-Turnier. Den Großen Preis gewannen Dominique Tsuroupa und Jean François Mores (beideZ88) durch einen Sieg im A-Finale .

Zoey erreicht Viertelfinale u. wird Tagessiegerin

Triplette-Havellandpokal 2025 / Pyramidenturnier

Schönwalde-Glien, 09./10.06.25

Am 07.06. erreichte Zoey (im Bild rechts im Schatten) mit ihrem Team das Viertelfinale im Havellandpokal 2025. Dort mussten sich Zoey (SSC), Frauke und Gerard (beide Kreativ) leider gegen die späteren Turnsieger Bernd, Daniel und Detlef (alle Kreativ) geschlagen geben.

Zwei Tage später, beim Pyramidenturnier des Kreativ Schönwalde-Glien, wurde Zoey vom SSC am Pfingstmontag ungeschlagen Tagessiegerin. Herzlichen Glückwunsch !

Trikottag 2025

Berlin, 20.05.25

Der Trikottag ist der nationale Feiertag für den Vereinssport in Deutschland. Er ist eine Aktion des DOSB und seiner Mitgliedsorganisationen. Beim Trikottag geht es darum, Sichtbarkeit für die Sportvereine zu schaffen und für das, was sie tagtäglich für die Menschen und für unsere Gesellschaft leisten. Sport im Verein trägt zur Gesundheit der Menschen bei, er verbindet, ist Motor für Integration und Inklusion und einer der ganz wenigen Orte, an denen Menschen noch zusammenkommen unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, sexueller Orientierung oder anderer Merkmale.

Jede Woche beteiligen und engagieren sich Millionen von Menschen in den 86.000 Sportvereinen in Deutschland. Dieses Engagement und diese Vielfalt wollen wir gemeinsam einen Tag lang auch im Alltag zeigen und sichtbar machen.

Um beim Trikottag mitzumachen, ziehst Du am 20. Mai Dein Trikot, Sportoutfit, den Trainingsanzug oder sonstige Kleidung Deines Sportvereins an. Und das nicht beim Sport, sondern im Alltag. Geh im Trikot zur Arbeit, Einkaufen, in die Schule, in die Uni und zeige Dich einen Tag lang in den Farben Deines Vereins.

Damit zeigen wir gemeinsam, wie viele wir sind und machen zusammen Werbung für unsere Sportvereine! Der Vereinssport in Deutschland hat über 28 Millionen Mitgliedschaften. Wenn alle Sportvereinsmitglieder am 20. Mai ihr Trikottag oder Sportoutfit tragen, können wir im ganzen Land zeigen, wie wichtig uns der Vereinssport ist. Das ist ein starkes Signal an die Gesellschaft und an die Politik.

Vorbereitung auf die Ligasaison

Boule-Workshop

Berlin, 24.03.25

Zur Vorbereitung auf die Ligasaison traf sich das Pétanque-Team des SSC am Samstag in Tegel zu einem Workshop. In der ersten Hälfte des Tages zeigte uns Workshopleiter und LVPB-Trainer Tom Schmieder-Jappe einige technischen Aspekte und Grundlagen des Boulespiels. Das war vor allem deshalb wichtig, weil 2023 fast das gesamte Bouleteam kurzfristig ins kalte Wasser geworfen wurde, ohne vorher jemals Boule gespielt zu haben.

In der zweiten Hälfte des Tages ging es vornehmlich um erfolgreiche Wettkampfgestaltung. AlleTeilnehmer hatten große Lust und viel Spaß bei den Aufgaben. Nach etwas mehr als 7 Stunden, incl. Pausen, fuhren die Teilnehmer zufrieden und mit sehr viel positiven Eindrücken wieder nach Hause. Nun gilt es das Erlebte mitzunehmen und im Alltag erfolgreich umzusetzen.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt des Workshops:

Neuer inoffizieller "Vereinsmeister im Sauwerfen" ist Helmut vor Zoey und Veronika.

Ligaspielplan wurde entzerrt

3. Berliner Pétanque Liga - Protest hat sich gelohnt

Berlin, 24.03.25

Nachdem man sich noch vor einigen Tagen dem Schicksal gefügt hatte, kam am Ende für alle Beteiligten eine gute Lösung heraus.

Der Ligaspielplan der 3. Liga wurde entzerrt und dahin geändert, dass außer am 1. Spieltag mit 3 Begegnungen, jeder Spieltag mit 2 Begegnungen ausgefüllt ist. Das bedeutet auch, dass die Saison für 6 Teams nicht vorzeitig Ende Mai beendet ist, sondern bis zum 30. August andauert.

Bring dich ein für deinen Verein

Berlin, 14.04.26

Auch 2025 startet der Netto-Marken-Discount wieder seine Aktion "Bring dich ein für deinen Verein". Jeder e.V. kann mitmachen und sich anmelden. Nachdem es für den SSC in den letzten beiden Jahren gut geklappt hat, sind die Bewerbungsunterlagen natürlich bereits unterwegs. Bis zum 11. 04. kann man sich bewerben, abgestimmt wird dann bis Anfang Mai und die Spendenaktion läuft von August bis November.

Zwei Schulungen an einem Tag

Berlin, 11.01.25

Die Schiri-Schulung des LPVB ist um eine Woche nach hinten verlegt und findet jetzt am 22./23. März beim CBdB in Tegel statt. Die bewährte Leitung übernimmt Christoph Jaenicke (dpv).

Jeder Verein im LPVB ist verpflichtet, Schiedsrichter zu qualifizieren. Das ist notwendig, um zu den Lizenzturnieren eine gesicherte Anzahl qualifizierter Schieris vorzuhalten.

Dumm nur, dass an diesem Tag das Ligateamtraining des SSC zur gleichen Zeit statt findet, an dem alle Lizenzspieler des SSC und die es werden wollen teilnehmen.

Platz 11 für Zoey

Kreativ Weihnachtsturnier

Berlin, 31.12.24/akt.29.01.25

Am letztem Wochenende des Jahres fand das Weihnachtstunier von Kreativ & Friends in Tegel statt. Zoey (SSC) landete dabei von 24 Teilnehmern auf den 11. Platz. Herzlichen Glückwunsch! 

Bereits am 4. Januar fand auf dem Boulodrome in Tegel das Neujahrsturnier des dort heimischen Club Bouliste de Berlin statt.

Ausflug in die Bodensee-Region

Lindau, 26.09.24

Bei einem Ausflug in die Bodensee-Region besuchte eine Delegation des SSC einige Bouleanlagen in der dortigen Region. Etwas in die Jahre gekommen scheint die Anlage in Wasserburg (Foto links) mit schönen Blick auf dem See im Hintergrund. Interessant auch die Anzeigetafel (mitte) mit der man mittels Ringen seine Punkte zählen kann. Das rechte Foto zeigt die Anlage des TSV Lindau (Landesliga Bodensee-Oberschwaben) am kleinen See, wo am Mittwoch nachmittag eine Menge Betrieb herrschte (nicht im Bild).

Boule-Nostalgie in Niedersachsen

Berlin/Hameln, 16.07.24

Während eines Kurzurlaub in Niedersachsen unternahm SSC-Präsident

H. Niehoff mit seiner Begleitung einen Abstecher zu einigen seiner alten Boule-Wirkungsstätten.

So flanierte er auf der Herrenhäuser Allee in Hannover vom Milchhäuschen bis zur Leibnitz Uni. Dort nahm er in der Vergangenheit an zahlreichen Turnieren teil und absolvierte u.a. ein Punktspiel gegen die dort ansässige SG Allez Allee um den Ex-NPV-Präsidenten Hartung.

Einige Tage später zog es ihn zur Geburtsstätte des SSC Inkognito 12 nach Hameln. Die dortigen Plätze unter den Kastanien sind in die Jahre gekommen und bräuchten etwas Kies, weil schon einige Steine sichtbar geworden sind. Das Gebäude des ehemaligen "Wienerwald" stand ebenfalls noch und wird neu bewirtschaftet. Dort fand die 2012 Gründungsversammlung des SSC statt.

8. Platz für Alt und Jung

Berlin, 12.06.24

Am Wochenende startete Zoey (20) vom SSC beim Havellandpokalturnier 2024 in Schönwalde-Glien. Mit dem ältesten Teilnehmer Ernst (über 90) zog sie nach der Vorrunde in das Viertelfinale ein und wurde mit ihm Achter des Teilnehmerfeldes. Herzlichen Glückwunsch!

Stippvisite bei der DM Frauen

21. Deutsche Pétanque Meistenschaften Frauen

Berlin, 19.05.24

Am Pfingstwochenende fand auf dem Gelände des BCdB die Deutsche Meisterschaft der Frauen Triplette und Tireur statt.

Eine Delegation des SSC besuchte die Veranstaltung und sammelte interessante Eindrücke. Präsident Niehoff traf unter anterem auf bekannte Gesichter aus seiner Boulezeit in Niedersachsen und wechselte hier und da einige Wörter mit den Protagonistinnen.

So beobachtete er Dagmar Fischer (SG Allez Allee Hannover) beim Schießwettbewerb, der paralel zur DM Triplette der Frauen stattfand. Nach der Vorrunde mit 30 Punkten in Führung, verlor sie leider ihr Viertelfinale gegen Sabrina Debrand (BaWü) mit 9:19 Punkten.

In der DM Triplette hingegen stieß sie mit Tanja Hahnebuth (SG Letter) und Petra Klitschke (TSV Krähenwinkel-Kaltenweide) ins Viertelfinale vor und wurde bestes Damenteam aus Niedersachsen. Dort schieden sie gegen Diane McPeak-Ferkinghof, Yvonne Kappelhoff und Karin Voigtländer (NRW) aus und wurden Fünfte. Die Gewinnerinnen aus NRW hingegen erreichten das Finale und wurden dort mit 13:5 von Britt Ulrich, Bianca Schulte und Daniela Schupp (NRW06) bezwungen. Beim Stand von 11:5 war das Endspiel wetterbedingt in die Halle des gastgebenden Club Bouliste de Berlin verlegt worden.

In erster Linie unterweisender Pädagoge

Bremen, 31.01.24

Wohl in Reaktion auf Unstimmigkeiten während der jüngsten WM in Bangkok hat der Pétanque-Weltverband FIPJP einzelne Aspekte des Reglements präzisiert.

Markieren. Wer‘s versäumt, die Position der Zielkugel oder den Abwurfring anzuzeichnen, muss nicht gleich mit einer gelben Karte rechnen. Eine solche Verwarnung wird erst im Wiederholungsfall fällig. Bei erster Gelegenheit muss sich der Schiedsrichter mit einem Hinweis begnügen. Begründung:

Der Schiedsrichter ist in erster Linie ein unterweisender Pädagoge und kein engstirniger Sanktionierer; er muss sein Verhalten und bestimmte Entscheidungen an die Personen, an die er sich wendet, und an die jeweiligen Umstände anpassen.

Kartengeltung. Schiri-Karten betreffen im Allgemeinen den einzelnen Spieler und sind mit Ende der Partie vergessen. Erste Ausnahme: Gelb wegen Zeitüberschreitung (Minutenregel) trifft immer alle Team-Mitglieder; hatte davon einer schon Gelb gesehen, darf er seine nächste Kugel nicht spielen. Weitere Ausnahme: Rot wegen zu hohem Blutalkohol (> 0,5 ‰) gilt für den gesamten Wettbewerb. Von diesen Karten-Fragen unberührt sind die harten Sanktionen nach Art. 39 (Disqualifikation, Lizenzentzug), wie sie z. B. bei Gewaltanwendung oder wegen manipulierter Kugeln zu verhängen sind. Quelle: ptank.de/FIPJP

Action beim Bouletraining

Berlin, 03.08./akt. 11.08.23

Beim Bouletrainingsspiel am Mittwochabend lag die Kugel zum 13. Punkt. Eine Kugel sollte noch kommen, doch sie verfehlte ihr Ziel. Damit war das Training beendet.

Beim Kugeln einsammeln plötzlich ein knarrendes Geräusch. Oje, einer der Bäume wollte nicht mehr stehen bleiben und kippte Richtung Sportplatz um. Gott sei Dank befand sich niemand der Jogger an diesem Punkt der Laufbahn. Ein Junge, der zuvor sein ferngesteuertes Auto in der Nähe fahren ließ, beschäftigte sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Sportplatz mit seinem Drachen, den er fliegen lassen wollte. Es ist also niemand zu Schaden gekommen. Gott sei Dank.

Akt. 11.08. Immerhin war eine Woche später nichts mehr von diesem Ereignis zu sehen. Alles sauber weggeräumt. Die einzigsten Zeugen sind der zurückgebliebene Baumstumpf und die zerdrückte Sportplatzbarriere.

Junge Talente

Berlin-Spandau, 24.03.23

Am 23. März hat nun auch die neuformierte Spandauer Gruppe den Trainingsbetrieb aufgenommen. Junge und talentierte Akteurinnen und Akteure zeigten ihr Können.

Der SSC kann hoffnungsvoll in die neue Saison gehen.

Am kommenden Donnerstag wird es weiter gehen.

Wer außerdem noch Interesse hat, ist bei uns Herzlich Willkommen.

Gelungenes Bouletraining im Schneetreiben

Berlin-Hohenschönhausen, 09.03.23

Das 1. Bouletraining 2023 mit der neuen Bouletruppe verlief Im leichtem Schneetreiben prima. Ein gelungener Nachmittag im Stadion Buschallee am Frauentag mit einigen guten Ansätzen. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht.

Der Vorsitzende Niehoff erklärte den Spielerinnen und Spielern das kleine Einmaleins des Ligaalltags.

Bevor es im April mit geregelten Trainingsbetrieb losgeht, trifft man sich das nächste Mal vermutlich in 10 Tagen am 19. März wieder.

Ralf gewinnt Jubiläums-Herbstcup

Berlin-Spandau, 5.10. 22

Am 4. Oktober fanden sich acht Akteure zum Training im Wröhmännerpark ein. Auf den Tag genau vor 10 Jahren wurde der SSC in Hameln gegründet.

Aus diesem Anlass veranstaltete Vereinschef Niehoff den Jubiläums-Herbstcup. Es wurden bei herrlichen Spätsommerwetter 3 Runden Supermelée gespielt.. Spannende Spiele standen auf dem Programm.

Ralf beendete die Runden mit 3 Siegen und bekam von Niehoff den Jubiläums-Herbstcup überreicht. Auf den Pläzen folgten mit jeweils 2 Siegen Petra und Detlef.

Nicht nur der SSC wurde 10, sondern auch Präsident Niehoff ist seit 10 Jahren Vorsitzender und Mitgründer des SSC,

Sekt für Alle gabs zwischendurch und am Ende des Tages. Die Jubiläumsfeier fand bereits im August statt.

 

Keine Reaktion

Berlin-Tegel, 10.07.21

Am vergangenen Wochenende haben in Tegel 4 Teilnehmer sich von Christoph Jaenicke das nötige Wissen für Schiedsrichter vermitteln lassen. Am Sonntag haben sie die Schiedsrichterprüfung abgelegt und drei haben sie bestanden. So weit, so gut.

Der Vorsitzende vom SSC Niehoff hatte sich ebenfalls angemeldet. Der erste Termin im Mai fiel aber aus, weil der Referent des DPV einen Unfall hatte. Eine Info über einen Ersatztermin bekam  er nicht, sondern fand bei seiner Rückkehr am 3.7. aus dem Urlaub eine Mail vor, dass der Schiedsrichterlehrang am Wochenende 3./4.7. statt findet. Ein ganz schlechter Scherz. Die Beschwerde, die Niehoff sofort abgestezt hatte, blieb bis heute (10.7.21 19.30h) unbeantwortet.

Neue Spielregeln

Siegburg, 28.02.21

Der DPV hat jetzt eine deutsche Übersetzung des Regelwerks vorgelegt, das die FIPJP zum 1. Januar 2021 in Kraft gesetzt hatte. Wie schon berichtet, wurden vor allem die Artikel 6, 7 und 32 geändert, die die korrekte Plat­zierung und Markierung des Schweinchens bzw. die Verspätung von Spielern behandeln.

Schärfer als zuvor geregelt ist jetzt der Fall, dass die Sau nach einem missglückten Schweinchen-Wurf vom anderen Team nicht auf Anhieb gültig platziert wird. Der verantwortliche Spieler sieht Gelb, im Wiederholungsfall trifft die Verwarnung das gesamte Team (siehe drittletzten Absatz von Artikel 6). Ob das zweite Team seinen Fehler - wie bisher - trotzdem selber korrigieren darf, ist unklar.

Als praktisches Heftchen für die Westen­tasche in Druck gehen kann das Reglement noch aber nicht. Denn der Versuch, das Dokument in geschlechtergerechter Sprache zu formulieren, ergab keinen Text, mit dem alle Verantwortlichen einverstanden waren. Nun soll ein professioneller Dienst diese hochschwierige Aufgabe bis Ende April erledigen. Quelle: ptank.de/dpv

Sobald die Heftchen gedruckt und lieferbar sind, will der SSC seine Aktiven damit versorgen.

Künftig wird mehr markiert

Bremen, 04.01.21

Am MI 23.12. hat der Weltverband FIPJP bestätigt, was zuvor für einigen Wirbel auf französischen Facebook-Seiten gesorgt hatte. Es geht um eine vom Exekutivkomitee beschlossene Änderung des Pétanque-Reglements, die zum 1. Januar 2021 in allen Mitgliedsländern in Kraft tritt. In § 6, der mit Spielbeginn und Regeln zum Wurfkreis überschrieben ist,. wurde der ehedem vorletzte und nun letzte Absatz umformuliert und ergänzt:

"Die Spieler müssen die Position der Zielkugel markieren, anfangs und nach jeder Lageveränderung. Für eine nicht markierte Zielkugel kann keine Reklamation zugelassen werden, und der Schiedsrichter entscheidet immer nur gemäß der tatsächlichen Lage der Zielkugel."

Geänderte Distanzen

So wurde in § 6 die Mindestdistanz zwischen zwei Wurfkreisen von 2 auf 1,5 Meter verringert. Auch der minimale Abstand der eben ausgeworfenen Ziel­kugel von der hinteren Ausgrenze (Schmalseite) wurde verringert. Laut § 7 (3) werden nur noch 50 cm gefordert (vorher ein Meter). Die bisher unter­schiedlichen Seitenabstände bei Partien mit und ohne Zeitbegrenzung gibt's nicht mehr: Auch wenn die Trennlinie zum Nachbarfeld eine Auslinie ist (weil ein Zeitlimit besteht), darf die Zielkugel bis unmittelbar an die Grenzlinie ausgeworfen werden (il n'est requis auqun minimum).

Quelle. Ulli Brülls-ptank.de

Von DPV-Schiri-Vize Holger Franke (Karlsruhe) ist unterdessen zu hören, dass die Formulierung der deutschen Version des Reglements schon weit gediehen ist, so dass er es bald herausgeben könne. Erst danach sollen die neuen Regeln auch in Deutschland geltten.

Neue Bouleregeln

Laut DPV tritt 2017 ein verändertes Regelwerk in Kraft, das das Exekutiv-Komitee des Weltverbands F.I.P.J.P. am 4.12. d. J. beschlossen hat.

Ab wann gilt es? Erst ein formeller Beschluss des Präsidiums kann das Reglement in Kräft setzen. Damit sei frühestens am 22.01.17 zu rechnen.

Hier die wichtigsten Neuregelungen

AUFGEHOBENER WURFREIF. Hebt ein Spieler vor Ende der Aufnahme den Wurfreif auf, wird der an die markierte Stelle zurückgelegt. Nur der Gegner darf seine verbliebenen Kugeln noch spielen. (Artikel 6)

ABSTAND WURFKREISE. Ein neuer Kreis muss von den Kreisen benach­bar­ter Spiele in jedem Fall mindestens 2 Meter entfernt sein. (Artikel 7)

NUR NOCH EIN SAUWURF.  Kann das anziehende Team das Schweinchen nicht auf Anhieb regelkonform auswerfen, platziert es der Gegner per Hand irgendwo im zulässigen Bereich; vorausgesetzt, beide Seiten waren sich einig, dass der Sauwurf misslungen war. Der Gegner darf dann auch den Wurf­kreis noch verlegen, sofern es sonst unmöglich wäre, auf die maximale Distanz zu spielen. (Artikel 7)

LÖCHER SCHLIESSEN. Weiterhin darf nur ein Abdruck einer irgend­wann zuvor gespielten Kugel planiert werden. Dies gilt nun explizit für den Boden vor einer zu schießenden Kugel. (Artikel 9)

KNAPPE PINKELPAUSE. Wenn sich jemand, natürlich nur mit Zustimmung des Schiedsrichters, vom Spielfeld entfernt, läuft das Match im Minuten-Takt normal weiter. Ist ein Spieler nicht rechtzeitig wieder da, wird pro vollendeter Minute je eine seiner Kugeln annulliert. (Artikel 32)

LATSCHEN, HANDYS, KIPPEN. Vorgeschrieben sind nun geschlossene Schuhe, die Zehen und Hacken schützen. Während des Spiels ist Nikotin­genuss nun auch per e-Zigarette verboten, ebenso die Benutzung eines Mobiltelefons. (Artikel 39)

Quelle: LPV Berlin, ptank.de                                                                                                                   28.12.

Im engeren Sinne steht die Bezeichnung  Boule  (von frz. la boule „die Kugel“, „der Ball“) oder Boule-Spiel nur kurz für die Kugelsportart Boule Lyonnaise, das sogenannte „Sport-Boule“.

In Deutschland wird aber „Boule“ (wie auch das Wort „Boccia“) umgangssprachlich mehr als Sammelbegriff für alle Kugelsportarten verwendet. Zu den Kugelsportarten gehören neben dem eingangs bereits genannten Boule Lyonnaise noch das daraus abgeleitete Jeu Provençal, dessen Ableger Pétanque, das britische Bowls und das italienische Boccia (auch „Raffa“ genannt). Neben diesen 5 „offiziellen“ Kugelsportarten gibt es noch weitere regionale Sportarten bzw. Kugelspiele, die ähnliche Regeln haben.

Mit „Boule“ verbinden viele Deutsche aber auch das vorwiegend von älteren Franzosen auf französischen Plätzen ausgetragene Freizeit-Kugel-Spiel. Der korrekte Name hierfür ist allerdings Pétanque. Dies ist mit rund 600.000 Lizenz-Spielern in 76 (nationalen) Pétanque-Verbänden die am weitesten verbreitete Kugelsportart.

 

Die Franzosen benutzen Pétanque zur Abgrenzung zu anderen französischen Boule-(Kugel-)Sportarten.

Das Spiel auf öffentlichen Plätzen ist die Freizeitvariante, die Sportvariante wird auf oder in Vereinsanlagen (Bouleplatz (frz.: Boulodrome) oder Boulehallen) ausgetragen.

Eine Spielart des Boule ist das Crossboule, bei dem der Spielort nicht festgelegt ist, sondern sich dynamisch im allgemeinen öffentlichen Raum bewegt (ähnlich einer Variante des Boßelns).

In Deutschland wurde die Freizeitvariante vor allem von Frankreich-Urlaubern „importiert“ und meist Boule genannt. In den Spielregeln lehnen sich die Freizeitspieler an die Pétanque-Regeln an.

Die Sportvariante Pétanque wurde in Deutschland zunächst nahe der französischen Grenze und/oder in den französischen Besatzungszonen ausgeübt. 

Quelle:Wikipedia